troublebreathing ♥
Kapitel 18 - Der Maibaum

Kurze Zeit nach dem Kölnausflug geschah das, worauf ich schon seit mehr als einem Jahr gewartet hatte: Felix fuhr wieder mit dem Bus zur Schule (in den warmen Monaten und wenn es nicht gerade regnete fuhr er mit dem Fahrrad) und weil Celina durch ihren neuen Freund (mit Julian war nach nicht mal zwei Wochen wieder Schluss) mit einem anderen Bus fuhr, waren er und ich endlich alleine.
Ich fuhr jeden Morgen mit einer anderen Buslinie als Felix, weil die praktischerweise nur wenige Meter von meiner Haustür entfernt war. Mit dieser Linie konnte Felix jedoch nicht fahren, weil sie seine Station nicht anfuhr. So war ich dann auch leider immer zehn Minuten früher an der Station, wo der Bus hielt, der direkt vor unserer Schule hielt. Die Schule lag auf einem Hügel und je nach Wetter hatten wir noch weniger Lust da hoch zu laufen, weshalb der Bus schon ziemlich praktisch war.
Jeden Morgen, wenn ich an der Bushaltestelle auf Felix' Bus wartete, schlug mein Herz wie wild. Ich konnte es immer kaum erwarten, bis er endlich kam und sich neben mich setzte. Ich tat immer so, als wäre ich in Gedanken und hätte seinen Bus nicht kommen sehen - es sollte ja nicht der Eindruck entstehen, ich würde sehnsüchtig auf ihn warten. Wenn wir dann so nebeneinander saßen, fragte mich Felix immer als erstes wie es mir ging und erzählte mir dann Anekdoten von sich und seinem Vater (seine Eltern waren, wie auch meine, getrennt). Während wir dann mit dem Bus, der um kurz nach sieben kam, zur Schule fuhren, schwiegen wir uns wieder an. Erst wenn wir ausstiegen, fing Felix wieder an irgendwas zu erzählen oder mich mit irgendetwas aufzuziehen. In der Schule angekommen, setzte er sich immer mit mir vor mein Klassenzimmer. Dabei saß er mit der Zeit immer näher bei mir, bis wir praktisch richtig aufeinander saßen. Ich genoss diese Zeit wirklich. Doch zugleich wusste ich nicht, was ich davon halten sollte; was das zu bedeuten hatte. Natürlich bildete ich mir ein, dass von seiner Seite mehr ist, jedoch schob ich diese Gedanken immer wieder beiseite, da ich noch immer dabei war, jedes noch so winzige Gefühl, was ich für Felix empfand, zu unterdrücken. Immerhin hatte ich noch Jan und ich liebte ihn wirklich. Und keinesfalls wollte ich, dass Felix uns auseinander brachte durch seine Andeutungen, die ich wahrscheinlich nur mal wieder missverstand. Bis zu einem Tag im Februar, als mich Kevin im ICQ anschrieb.

Kevin: Hey Franzi! Na alles klar?
Franzi: Joa, bei dir?
Kevin: Ja, passt schon.
Franzi: Schön.
Kevin: Jaa… Du sag mal… Was geht eig. zwischen dir und Felix?
Franzi: Hää? Wegen?
Kevin: Ja, keine Ahnung… Lukas hat mich letztens mal gefragt, ob ihr zusammen seid. Weil ihr jeden Morgen so zusammen sitzt und so halt.
Franzi: Quatsch. Nee, wir sind nur Freunde.
Kevin: Aso, sorry. Sieht halt immer so aus. Also ich muss dann gehn. Ciao.

Nach diesem Gespräch war ich ziemlich durcheinander. Vielleicht bildete ich mir Felix' Zuneigung doch nicht ein. Deshalb fragte ich Elena und die anderen was sie davon hielten.
"Ist doch egal, was wir denken", war Sarahs beinahe schnippische Antwort. "Du hast ja deinen Freund."
Wir hatten gerade Pause und saßen an unserem Vierertisch. Der übliche Ort wenn es um Krisengespräche ging.
"Und was heißt das jetzt?", fragte ich verwirrt.
"Was wäre denn, wenn wir dir sagen, dass wir es seltsam finden, wie der in letzter Zeit mit dir redet und dich anguckt?", fragte Sarah und sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Ähm, ich versteh grad echt nur Bahnhof."
Elena seufzte. "Er ist echt komisch dir gegenüber und es sieht echt so aus, als würde er was von dir wollen. Zufrieden?"
Ich keuchte: "Oh Gott! Jetzt echt?"
"Ja, schon irgendwie", meinte Steffi, während sie die Hausaufgaben bei Sarah abschrieb. "Ich mein', die ganzen Komplimente, die er dir macht und wie er ständig in deiner Nähe sein will. Naja und so was halt."
"Oh Mann. Letztens hat er mir sogar einfach so gesagt, ich hätte die perfekte Figur für 'ne Frau."
"Oha, der geht aber ran", meinte Sarah, die es natürlich nicht gewohnt war, so was von Felix zu hören. Bei meinen Freundinnen, die ihn ja nicht so kannten wie ich ihn kannte, war er der keusche, leicht kindische und aufgedrehte Typ. "Und was machst du jetzt?"
"Wie? Was soll ich denn jetzt machen?"
"Na hallo? Felix will wahrscheinlich was von dir!", entgegnete Steffi. "Darauf wartest du schon seit mehr als einem Jahr!"
Ich dachte einen kurzen Moment darüber nach. Recht hatte sie schon. Aber jetzt hatte ich Jan.
"Wenn es tatsächlich so ist, dann hat Felix eben Pech. Ich hab' jedenfalls Jan und mach bestimmt nicht mit ihm Schluss, nur weil Felix jetzt urplötzlich angekrochen kommt", antwortete ich. "Außerdem denke ich nicht, dass das mit ihm und mir klappen würde."
Steffi grinste. "Gute Entscheidung. Felix ist sowieso hässlich und kindisch."
Ich seufzte. Der Meinung war ich leider immer noch nicht.

Zwischen Felix und mir lief es also immer besser. Dafür stritten Jan und ich immer mehr. Wir stritten wegen meiner Mutter, die ich immer mehr hasste, was Jan nicht verstand. Wir stritten, weil Jan immer weniger Interesse an mir zeigte und gefühlskalt war. Und wir stritten, wegen einem Chat, in dem Jan registriert war. Das war auch das schlimmste Streitthema, was sich über mehrere Monate zog.
Wir waren beide am Anfang unserer Beziehung in einem Chat registriert, jedoch löschte ich mich nach einiger Zeit, weil es hauptsächlich eine Art Single-Chat war. Nachdem mich Jan wegen diesem Chat anlog, forderte ich von ihm, dass er sich zwischen dem Chat und mir entschied. Daraufhin löschte er sich zwar, aber im Laufe mehrere Monate fand ich heraus, dass er sich dort immer wieder heimlich registrierte: Mit Bild und Singlestatus. Ich stellte ihn zur Rede und er schrie mich an: "Schämst du dich eigentlich nicht mir hinterherzuspionieren?"
Mich machte diese ganze Geschichte so fertig. Natürlich tat es mir Leid, aber die Tatsache, dass er auch nicht besser war als ich und mich dadurch hinterging sah er nicht ein. Irgendwie rauften wir uns zwar wieder zusammen und er löschte sich auch wieder, aber mein Vertrauen war weg. Den endgültigen Stoß aber, gab die Nacht auf den ersten Mai.
Jan wusste, dass ich schon seit meiner Kindheit einen Maibaum wollte. Für mich war das, so naiv das auch klingt, der Liebesbeweis schlechthin. Und er stellte mir mit Hilfe seines Kumpels tatsächlich einen Maibaum auf. Noch am selben Abend durfte ich ihn bewundern und war überglücklich. Ich glaubte wieder daran, dass Jan meine große Liebe war und es zwischen uns wieder besser werden würde. Während wir zu dritt vor dem Baum standen meinte Jan noch zu mir: "Ich nehm' dich jetzt aber nicht mit zu mir. Wir wolln nachher noch was trinken gehn."
Etwas patzig antwortete ich: "Keine Sorge, ich will auch gar nicht mit. Wie du ja sicher noch weißt, guck ich mir grad die DVD an, auf die ich mich schon seit Wochen freue."
Was dachte der sich denn? Dass ich immer und ständig bei ihm sein wollte?
Sein Kumpel meinte jedoch dann: "Sollen wir nicht lieber auf den Baum aufpassen?"
Jan entgegnete nur: "Quatsch, hier wird der bestimmt nicht geklaut."
Als ich am nächsten Morgen aus meinem Fenster sah, sah ich das, was ich bereits erwartet hatte: Nichts. Das war so klar. Ich habe einen Traum und irgendjemand macht ihn mir zunichte. Ich wäre wirklich überrascht gewesen, wenn der Baum noch gestanden hätte. Aber so was Perfektes passte einfach nicht in mein Leben. Dieses war nämlich geprägt von Zerstörungen meiner Träume und des Abhandenkommens von für mich wichtigen Dingen.
Die nächsten Stunden verbrachte ich mit Heulen. Jan kam zwar vorbei, aber er war einfach nur genervt - von mir. Ein schlechtes Gewissen, weil er nicht auf meinen Maibaum aufgepasst hatte, hatte er nicht. Ihm war es wichtiger, sich mit seinem Kumpel zuzulöten. Und ich sah den gestohlenen Maibaum als Zeichen. Als Zeichen dafür, dass Jan vielleicht doch nicht die große Liebe war.
Den ganzen Mai über musste ich bei dem bloßen Gedanken an meinen gestohlenen Maibaum heulen. Ich fuhr mit anderen Bussen, damit ich nicht an dieser Stelle, wo er mal stand, vorbeilaufen musste und bei jedem Maibaum, den ich irgendwo sah, kam die Wut und Traurigkeit in mir hoch. Es war nicht nur der gestohlene Maibaum, der mich so fertig machte, sondern vor allem die Tatsache, dass mir immer etwas genommen wird, was mir besonders viel bedeutet. Es ist wie ein Fluch, der auf mir zu haften scheint. Der Fluch, der mich nicht lieben lässt, denn sobald ich liebe, wird es mir wieder genommen.
Nach dieser Maibaum-Sache entfernte ich mich immer mehr von Jan. Während er am Wochenende wieder öfter mit seinen Freunden unterwegs war, blieb ich Zuhause und litt vor mich hin. Ich sah in der Beziehung keinen Sinn mehr, liebte Jan aber doch irgendwie zu sehr, um einfach Schluss machen zu können. So lebte wieder jeder mehr oder weniger sein eigenes Leben. Alleine.

7.6.10 19:44


Kapitel 19 - Ich wünschte dich wie ein Buch lesen zu können. Seite für Seite.

Ich verstecke mich unter Felix' Zimmerfenster. Plötzlich geht der Vorhang zurück und mehrere Freunde von ihm und er selbst sehen mich an. Ich renne weg. Irgendwann steh' ich mit Felix bei ihm in der Küche. Wir reden. Mit einem Mal stehen wir immer näher beieinander, bis wir uns schließlich leidenschaftlich küssen. Dabei wandert meine Hand seinen Rücken immer weiter hinunter, bis sie schließlich an seiner Hüfte liegt. Ich will mehr! Bis mir einfällt: Jan!
Ich drücke Felix von mir weg und stürme aus dem Haus.

Ich hab' danach ein so schlechtes Gewissen, doch zugleich fühle ich mich zu Felix hingezogen. Jeder fragt mich, warum ich so seltsam bin. Auch Felix. Und immer wieder sehen wir uns zufällig auf der Straße und seine Blicke scheinen Sehnsucht nach mir auszustrahlen. Schließlich bekomme ich einen Brief von Felix, indem drin steht, dass…


"Open your eyes… Open your mind… Proud like a god don't pretend to be blind… Trapped in yourself… Break out instead… Beat the machine that works in your head…" Es dauerte eine Weile bis mir klar wurde, dass mein Handywecker gerade klingelte. Ich schaltete ihn aus und blieb noch im Bett liegen. Mein Herz schlug wie wild. Ich spürte noch immer die Leidenschaft aus dem Traum. Es war alles so intensiv; so real. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich einen solch intensiven Traum hatte, aber dieser Traum übertraf alle bisherigen Träume bei Weitem. Er warf mich völlig aus der Bahn. Etwas was mir vorher noch nie passiert ist. Bei den intensiven Träumen vorher, musste ich noch einige Stunden nach dem Aufwachen darüber nachdenken. Danach war der Traum einfach nur eine schöne Traumerinnerung. Bei diesem Traum aber, war es anders. Selbst nach einer Woche spürte ich noch die Intensität und dachte an diesen Traum. Ununterbrochen. Er wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Und ich hasste mich dafür. Es war unfair Jan gegenüber. Aber was sollte ich denn auch machen, wenn meine Gefühle sich ständig im Kreis drehten? Zu gern hätte ich einen Schalter gehabt, der das ganze Wirrwarr abstellte, aber so leicht war es leider nicht.
Ich schätze, Jan und mir hätte damals eine Pause gut getan. Es hätte wahrscheinlich vieles vereinfacht, aber ich hatte damals einfach Angst, dass er mich dann sofort abschreibt und ich wegen dieser verdammten Felix-Geschichte die Beziehung umsonst in den Sand setzte. Ich liebte Jan wirklich. Aber in dieser Zeit ist zwischen uns zuviel vorgefallen. Er war nicht für mich da, als ich ihn brauchte und zeigte auch kein Interesse an mir - Felix dafür umso mehr.
Da es draußen ja langsam Sommer wurde, fuhr Felix wieder mit dem Fahrrad zur Schule, weshalb unsere morgendlichen Gespräche ausfielen. Dafür schrieben wir wieder jeden Tag im ICQ und das stundenlang. Selbst an Schultagen ging es oft weit bis nach Mitternacht. In dieser Zeit erzählte ich ihm Dinge, die ich niemand anderem erzählte. Ich vertraute ihm zu 100 %. Wenn wir miteinander schrieben, gab es keine Hemmungen; keine Grenzen. Zwischen uns war das, was mir bei mir und meinem Freund fehlte.  

Franzi: Was hast du gerade an?
Felix: Ähm… ^^ Nen Pulli, T-Shirt, ne Hose, Socken und Boxenshort.
Franzi: Wow... Du antwortest ja echt da drauf. :D
Felix: Klar. ^^ Vor dir hab ich doch keine perversen Hemmungen. ^^
Franzi: Okay. gut zu wissen. ^^
Felix: Schon, oder? Was hast du denn an?
Franzi: Meinen Schlafanzug und einen Bademantel.
Felix: Hast geduscht?
Franzi: Joa... Heute Mittag.
Felix: Und dann rennst den ganzen Tag im Schlafanzug rum?
Franzi: Mich sieht ja niemand. ^^ Daheim renn ich gerne rum wie ein Penner. Ist wenigstens bequem. :-P
Felix: Aso, versteh. ^^
Franzi: Boah Mann... Mein Handyakku geht nicht leer. Dabei sollte es mal leer gehn, damit ich es anständig laden kann. Aber ich bin schon seit Eeewigkeiten auf 10 % oder so.
Felix: Dann spiel damit
Franzi: Passt doch eh nicht rein. -.-
Franzi: Asoooo… Spielen… :-P
Felix: Geeil. ^^
Franzi: Das ist eh doofig. Das ist eckig. Mein altes Handy war wenigstens abgerundet. -.- Nicht, dass ich mir noch was aufmach da unten.
Felix: Ich glaub so schnell geht da unten nix kaputt.
Franzi: haha… Glaubst du vielleicht...
Felix: Klar. ^^ Oder nicht? Aber wenn da mal einer kommt mit einem dickeren Umfang?
Franzi: Nee... das geht schon. Aber sollte halt nix Spitzes oder so rein...
Felix: Du bist voll meine Lehrerin. ^^
Franzi: lol xD Warum? ^^
Felix: Keine Ahnung… Ich kann dich alles fragen über die Frau und du bringst es mir bei oder erzählst es mir.
Franzi: Aso. ^^ Ja. Mach ich bei meinem Freund auch immer. Dafür muss er mir auch immer - manchmal mehr und manchmal weniger tolle - Fragen beantworten. ^^ z. B. wie es sich anfühlt einen Harten zu haben ("Hart" - aha... hätt ich jetzt nicht gedacht) und so. Und OMG! Er wusste bis vor kurzem noch nicht, wo eine Frau rauspinkelt. Das war der Schock meines Lebens. o_O
Felix: Am Kopf. ^^
Franzi: Wow, endlich mal ein Typ, der das weiß. :D

Franzi: Also ich hoffe ja für dich, dass du lange online bist heute, weil du grad irgendwie der Einzige bist, der on ist und mich irgendwer unterhalten muss, bis ich endlich ins Bett darf. 8{
Felix: Darf?
Franzi: Ja. Mein Kuschelhase schläft da grad und ich darf erst ins Bett, wenn er fertig ist. Weil er muss ja heute Nacht aufbleiben und auf mich aufpassen... :D
Felix: Aha… Verrückt?
Franzi: Mein Hase? Aber hallo. Kann doch mittags schlafen. -.-
Felix: Was arbeitet der denn?
Franzi: Beschützer und Lebensretter für nächtliche Aktionen.
Felix: Aha… Ihr seid seltsam. Und wenn ich dir sag, dass du ins Bett gehn sollst?
Franzi: Ich mach ja nicht alles was du sagst. Außerdem will ich nicht, dass mein Kuschelhase sauer auf mich wird.
Felix: Warum nennst du den Kuschelhase? ^^
Franzi: Weil er ein Kuschelhase ist. Jaa, wie nennstn du nen Hasen aus Stoff?
Felix: Jetzt raff ichs erst. ^^
Felix: Du bleibst also gerade wach weil dein Kuschelhase arbeitet?
Franzi: Nein. Weil er vor seiner Nachtschicht immer schläft. Muss ja nachts arbeiten. Aber heute ist er zu spät ins Bett gegangen. Und jetzt muss ich warten, bis er ausgeschlafen hat.
Felix: Und wenn du ihn einfach ganz vorsichtig weckst?
Franzi: Dann HASST er mich! Und rettet mir heute Nacht nicht mein Leben. Sonst flieg ich ja dauernd ausm Bett und so. Und das willste doch nicht, oder?
Felix: Natürlich nicht… Obwohl… Du hast mich heute morgen nicht beachten wollen als ich dir was erzählen wollte.
Franzi: Doooch.. Du hast nur nicht gemerkt, dass ich dich beachte...
Felix: Nein. Ich bemerke so was schon.
Franzi: Tzz... Du bistn Typ. Die merken für gewöhnlich nix. -.- Wuah, ich will ins Bett.
Felix: Dann geh doch. ^^
Franzi: Bist du wahnsinnig? Der schlägt mich dann!
Felix: Wenn er dich schlagen will dann sag, dann bekommt er es mit mir zu tun. ^^
Franzi: Du gegen meinen Kuschelhasi? Ich bestell dir schon maln Bett im Krankenhaus.
Felix: Gut also ich leg mich morgen mit deinem Kuschelhasen an.
Franzi: Ist okay. :-P
Franzi: Duuu... Mein Kuschelhase liegt auf seim Gesicht... Vielleicht isser ja gar nicht am schlafen... Sondern... TOD!
Felix: Du hast ihn nicht gut beschützt! Schau lieber mal nach.
Franzi: Hab ihn angestubst. Regt sich nicht.
Felix: Ach scheiße!
Franzi: Und jetzt?
Felix: Versuch es mal mit Puls messen?
Franzi: Mund zu Mund Beatmung!
Felix: Auch.
Franzi: Okay. Moment… Aaaah… Entwarnung… Er lebt. Hat nur nen sehr tiefen Schlaf.
Felix: Er war ja sowieso grad bei mir. Und hat gesagt du sollst ins Bett kommen.
Franzi: Du willst mich los werden. Du hasst mich.
Felix: NEEEEIIIIN! Überhaupt nicht! Aber du willst doch ins Bett!
Franzi: Tzz… Natürlich hasst du mich.
Felix: Wenn du mir so was unterstellst, dann hasst du mich!
Franzi: Du bist doof. :P Mach mir doch nicht alles kaputt.
Felix: Jetzt bin ich doof??? Du hasst mich ja wirklich!
Franzi: Naahaaaaiiin.. Ich hasse dich nicht. Und wenns sein muss, beweise ich es dir! Irgendwann…
Felix: Na toll. Irgendwann ist nicht jetzt.
Franzi: Aso… Willst jetzt gleich? Aber wie soll ich dir das jetzt gleich beweisen?
Felix: Tja... ^^

Franzi:: Ich hab heute Nacht geträumt, dass Menschen auf der Straße ohne Grund explodieren und Vögel Frauen die Brüste rausfliegen. Außerdem war ich mit ner Leiche in nem Brunnen. Das heißt, dass ich entweder nun Enttäuschungen vor mir habe, oder jemand schwanger wird.
Felix:: Wie absurd der Traum ist. ^^
Franzi:: Aber hallo. Ich wollte gerade googlen, wie hoch die Chance ist, dass ich explodiere oder mir die Brüste ausgeflogen werden, als ich urplötzlich aufgewacht bin. Aber schon irgendwie geil. ;D

Franzi: Also ich geh mich jetzt mal waagrecht machen… Weißt ja... Mein Kuschelhasi wartet schon wieder. Dem ist kalt und so. ^^
Felix: Alles klar. Sagst nen Gruß von mir. Ich komm ich mal besuchen.
Franzi:. Der hasst dich... Aber okay…
Felix: Warum hasst der mich?
Franzi: Hab ihm von dir erzählt... Schon die Geschichte von deinem eklig riechenden Mundspray hat ihn davon überzeugt, dass du doof bist. :-P
Felix: Gut, ich mag ihn nämlich auch nicht. Also richte ihm bitte aus, dass er scheiße ist.
Franzi: Das mache ich ganz bestimmt nicht! Und wenn du ihn hasst, dann hasse ich dich auch!
Felix: Mist. Okay, dann versuche ich ihn eben zu mögen. Aber nur unter einer Bedingung.
Franzi:: Nämlich?
Felix: Dass er auf dich aufpasst.
Felix: Man bin ich romantisch.
Franzi:: Wow... Aber echt he. Das hätte mein Freund nie hingekriegt. o_O
Franzi: Aber eig. müsste ich eher auf ihn aufpassen. Der macht viel mehr scheiße... >_>
Felix: Egal, nachts soll er auf dich aufpassen.
Franzi: Ist ja süß. =) Sag ich ihm. ^^
Felix: Gut. Danke.

Franzi: Mein Kuschelhasi war soooo fasziniert von dir, dass er UNBEDINGT Felix heißen wollte.
Felix: Echt? Heißt der jetzt Felix?
Franzi: (Mhm... Irgendwie ist das blöd... Wenn mein Freund mal bei mir pennt und ich dann sage "Gute Nacht allerliebster Felix... Das gefällt dem sicher nicht)
Felix: Der kennt meinen Namen doch nicht, oder?
Franzi: Doch. ^^
Felix: Benutzt halt ne Abkürzung.
Franzi: Nö. Entweder Felix oder weiterhin Cape.
Felix: Felix find ich besser, weil dann passt er besser auf dich auf.
Franzi: Warum sollte er auf mich aufpassen? Meinst ich werd nachts entführt? Mich gibt doch jeder nach 5 Minuten zurück. ^^
Felix: Nicht unbedingt. Man kann sich auch an dich gewöhnen.
Franzi: Mhm... Ich denke nach der 100sten Farin-Geschichte, hat selbst der hartnäckigste Entführer keine Lust mehr...
Felix: Nö. Glaub ich nicht.
Franzi: Naja, okay. Ich geh jetzt aber echt mal zu Felix. ^^
Felix: Wuhuu er heißt Felix.
Felix: Dann kannst ja mit dem reden.
Franzi: Tu ich doch. Der erfährt meine ganzen perversen Fantasien. :-P
Felix: Whoa mit dem muss ich mal reden.
Franzi: Neee... Lieber nicht... Der kriegt immer ganz steife Ohren, wenn ich mit dem laber... ^^
Felix: Das hat er von mir. ^^
Franzi: lol :D
Franzi: Also wünsche dir eine gute Nacht. Und erinner dich an deine Träume.
Felix: Danke, ich versuchs. Dir auch ne gute Nacht.

Franzi: Ich glaube, dich kann man gar nicht hassen. Da müsstest du grad wie mein Freund werden.
Felix: Aha? ^^ Weil?
Franzi: Weil der ein ziemliches Arschloch sein kann... Aber der rettet sich immer wieder... -.-
Felix: Zum Beispiel?
Franzi: Was zum Beispiel? Warum er ein Arschloch ist oder wie er sich immer rettet?
Felix: Beides.
Franzi: Ähm... Also... Er ist ein Arschloch, weil er immer mal wieder lügt... Weil er mir seit 8 Monaten verspricht mit dem Rauchen aufzuhören... Weil er am Wochenende lieber dauernd seine Freunde sieht, statt mit mir weg zu gehen... Weil ihm egal ist, wenns mir Kacke geht... Und weil er total unaufmerksam ist. Und er rettet sich... Hmm... Naja... Also... Er kann auch schöne Sachen sagen... Aber irgendwie konzentrier ich mich z. Z. mehr auf die Unschönen... Da lohnt sich das mehr, weil das ja auch mehr sind... ^^
Felix: Dann kann er aber froh sein wenn er jemand wie dich hat
Franzi: Ne. Anscheinend nicht.
Felix: Doch froh kann er sein. Weil ich glaub, dass zu 90% aller Frauen dann schluss machen würden.
Franzi: Ich wollts schon so oft machen. Aber solang ich ihn noch liebe... Außerdem ist da die Gefahr da…
Franzi: Dass…
Franzi: Die ist halt da.
Felix: Was für eine?
Franzi: Keine. Die ist eh schon da. Nur im Moment kann ichs noch unterdrücken. Aber das ist jetzt egal.
Felix: Ne sag mal bitte.
Franzi: Die Gefahr, dass ich mich wieder total in jemand anderen verliebe. Darauf habe ich keine Lust mehr.
Felix: Naja, wieso auch nicht?
Franzi: Weil ich bei dem keine Chance habe. Hatte ich nie und werde ich nie haben. Und auf ewig langen Liebeskummer habe ich keine Lust mehr.
Felix: Woher willst du wissen ob du bei Mister X keine Chance hast?
Franzi: Das weiß ich eben. Ich habs schon mal probiert. Und ein Korb reicht mir.
Felix: Mhm. Natürlich doof. Aber was war muss nicht wieder sein.
Franzi: Trotzdem. Noch mal blamier ich mich da sicher nicht.
Felix: Wie hast dich da Blamiert?
Franzi: Ist halt immer scheiße, wenn man jemanden sagt, dass man ihn total mag und von ihm dann nix kommt.
Felix: Es ist doof für den einen und für den anderen 100%tig auch. Der oder diejenige macht sich ja auch Gedanken. Aber das man sich da blamiert glaub ich kaum
Franzi: Ooh doch. Das ist echt scheiße.
Felix: Scheiße schon.
Franzi: Hast du dir denn damals Gedanken gemacht?
Felix: Klar.
Franzi: Aber keine Positiven. -.-
Felix: Doch.
Franzi: Okay…

Franzi: Oh Mann. Meine kreative Phase fängt gerade an. 8{ Sorry, da werde ich immer total gesprächig und... Kreativ... Und arbeitsreich (außer es hat was mit Schule zu tun ^^).
Felix: Warum bist du jetzt auf einmal in der kreativen Phase?
Franzi: Weil die immer abends/nachts ist. Keine Ahnung warum. Die geht immer so ca. halb 9 los und bis 2/3 Uhr nachts.
Felix: Wirst du da auch so richtig sexgeil?^^
Franzi: o_O Das weiß ich nicht… Obwohl…Nö. Wird ich nicht. :P Das bin ich immer nur von 17:00 - 17:05. ^^
Felix: löl. ^^ Das heißt du hast nur Lust auf Quickis
Franzi: Eigentlich nicht… Mhm, dann machen wir halt von 17:00 - 17:30. Da passt auch noch Vorspiel rein.
Felix: Uhh auf was für ne Art Vorspiel stehst denn?
Franzi: Tja... kannst dir ja aussuchen. :P
Felix: Uhhh… Solange du nen Freund hast lass ich die Finger weg. ^^
Franzi: Mhm also nicht sooo... Ich mein halt... Ach Mann... Halt ähm... Nicht, dass wir... Ich mein, dass du dir aussuchen kannst was ich da mag. Und so.
Felix: Das kann ich ja nur an der Praxisanwendung rausfinden. ^^
Franzi: Das hört sich grad an, wie bei nem Doktor. ^^
Felix: Schon. ^^ Doktorspiele.
Felix: Naja, wird Zeit, dass wir ins Bett gehn. ^^ Also ich mein jeder alleine. ^^
Franzi: Jaaa kommt drauf an wie groß dein Bett ist. Bei 4 Meter wärs kein Problem.
Felix: Ne aber es ist schon en breites bett. Würde knapp gehen. Aber du kannst ja auch auf mir schlafen. ^^
Franzi: Nö, das ist mir zu unbequem. ^^
Felix: Dann schlaf ich halt auf dir. ^^
Franzi: Ist okay. :D
Felix: Also ich schlaf dann auf dir ein. Dann wäre des auch geklärt.
Franzi: Okay. Bis gleich. Dauert aber bis ich bei dir bin.
Felix: Kein Ding. Ich warte gerne auf dich.
Franzi: Nicht, dass du pennst, wenn ich komme.
Felix: Wenn du kommst bleib ich schon wach. Ich pass auf dich dann auch auf. ^^
Franzi: Das macht doch schon Felix.
Felix: Ne mach ich dann persönlich. ^^
Franzi: =) Also gute Nacht. Schlaf gut und erinner dich an deine Träume. ^^
Felix: Ich geb mir Mühe. Schlaf auch schön und nicht hässlich.
Franzi: Naja, beim Hässlicheil kann ja nicht mehr allzu viel dazu kommen...
Franzi: Also bis morgen dann. Oder so.
Felix. Bis morgen.
Felix: Und deine Aussage stimmt übrigens nicht.

Felix: Na, was machst grad?
Franzi: Depri-Lieder hörn und du?
Felix: Warum musst denn Depri-Lieder hören?
Franzi: Weil ich depri bin? ^^ Blöde Frage.
Felix: Und warum bist depri? Nicht blöde Frage.
Franzi: Weil ich nicht weiß, was ich will.
Felix: Mit welchem Thema?
Franzi: Typen? Gibts sonst noch was anderes? Okay. Ja. Bei süßen Hunden kann ich mich auch nie entscheiden. Die sind ja alle immer süß. ^^
Felix: Und Typen natürlich nicht. ^^ Ein Typ kann nicht süß sein, oder? ^^
Franzi: Doch. >_< Aber ich glaube das hört ihr nicht so gerne. ^^
Felix: Nun ja, es ist schon ein Kompliment, aber es klingt so komisch.
Franzi: Tja. Deshalb würde ich so was auch nie zu nem Typen sagen. ^^ Die sind dann halt... Cool... Oder lässig... Oder Farin. :D
Franzi: Ich träume dauernd, dass ich meinen Freund mit irgendwelchen Typen betrüge. o_O Der letzte Traum war aber soooo Hammer... Boooah... Der war echt krass... Da hab ich die Gefühle vom Traum NACH dem aufwachen noch sooo intensiv gespürt... das hatte ich noch nie. Der Traum hat mich dann den ganzen Tag verfolgt und ich konnte an nix anderes mehr denken.
Felix: Und wer wars?
Franzi: Oh Mann. Ja der Typ. Den ich blöderweise auch noch mag.
Felix: Mister X
Franzi: Richtig.
Felix: Anfangsbuchstabe?
Franzi: Nö.
Felix: F?
Franzi: Wobei. Ich könnte dir ja nen x-beliebigen Buchstaben sagen.
Felix: Anfangsbuchstabe vom Nachnamen R?
Franzi: Nein?
Felix: Verdammt.
Franzi: Tja.
Felix: Und wer ist Mister X?
Franzi: Glaubst du tatsächlich, dass ich dir das sage?
Felix: Jap. Kenn ich ihn?
Franzi: Ääh... Weiß nicht... Vielleicht... Vielleicht auch nicht... Sorry... Kann dir da leider keine Auskunft geben.
Felix: Wegen?
Franzi: Ja ich kenn ja nicht jeden, den du kennst und andersrum. Außerdem brauch es dich ja gar nicht zu interessieren, wer er ist.
Felix: Doch klar.
Franzi: Wegen?
Felix: Interesse. Bin neugierig.
Franzi: Och Mann.
Felix: Also? Wer ist es?
Franzi: Okay. Es ist Farin. Zufrieden?
Felix: Glaub ich nicht. Der ist es schon immer gewesen.
Franzi: Ich war ja noch nicht fertig...
Franzi: Es ist Farin's Banddingensbums... also ehm Bela.
Felix: Glaub ich auch nicht.
Franzi: Dann halt nicht.
Felix: Also? Du lügst mich an?
Franzi: Och Mann Felix. -.- Machs mir doch nicht schwerer, als es sowieso schon ist. -.- Lassen wir das Thema einfach.
Felix: :- Schade.
Franzi: Warum?
Felix: Weil ich es nicht wissen darf.
Franzi: Glaub mir. Ganz ganz tief... Und noch etwas tiefer in dir.. Weißt du es bestimmt.
Felix: Demnach kenne ich ihn.
Franzi: Dann kennst ihn halt.
Felix: Woher?
Franzi: Was weiß ich?
Felix: Woher kommt er denn?
Franzi: Aus der Nähe.
Felix: *SCRATCH*
Franzi: Bei mir kommt bei dem Smilie nix...
Felix: Pech.
Franzi: Mann, jetzt wirst du fies.
Felix: I know.
Franzi: Warum wirst du fies?
Felix: Frag mein Hirn.
Franzi: o_O Du machst mich grad wahnsinnig.
Felix: Ach wirklich? Warum?
Franzi: Du bist grad voll komisch.
Felix: Ich weiß.
Franzi: Und warum bist du komisch?
Felix: Ich bin nur komisch wenn mich mehrere Dinge aufregen.
Franzi: Und was regt dich grad auf?
Felix: Dies und das.
Franzi: Warum sagst dus mir nicht?
Felix: Mhm, weiß nicht.
Franzi: Du weißt nicht, warum dus mir nicht sagst? Warum weißt du das nicht?
Felix: Wüsste ich auch gern. Aber du hast mich sowieso gleich los.
Franzi: Oh Mann. Warum sagst dus mir nicht? Ich bin grad total angespannt und so deshalb.
Felix: Naja, dich muss es ja eig. nicht mehr interessieren
Franzi: Warum nicht?
Felix: Weil du mich ja heut nicht mehr siehst oder so.
Franzi: Mich interessiert es aber trotzdem... Jetzt sag doch.
Felix: Geht nicht.
Franzi: Und warum nicht?
Felix: Weiß ich ja nicht.
Franzi: Bitte sag doch, was dich aufregt.
Felix: Was mich aufregt?
Franzi: Ja.
Felix: VIEL
Franzi: Na zum Beispiel?
Felix: Pollen.
Franzi: Felix, ich mein damit jetzt was Ernsteres...
Felix: Klavierunterricht.
Franzi: Oooh jetzt sag doch was los ist.
Felix: Mhm, naja, es gibt manchmal Leute im ICQ, die regen mich auf. Oder ich kann sie nicht verstehen. Und dann zerbreche ich mir den Kopf.
Franzi: Muss ich mich angesprochen fühlen?
Felix: Heut schon.
Franzi: Warum?
Franzi: Also bin ich Schuld?
Felix: Nicht nur.
Franzi: Entschuldige, wollt dich nicht aufregen. Ich fühl mich schlecht.
Felix: Musst aber nicht. Liegt ja eig. nur an mir.
Franzi: Warum an dir?
Felix: Weil ich mir die Gedanken mach.
Franzi: Um was?
Felix: Das sag ich nicht.
Franzi: Und warum nicht?
Felix: Weils ne Sache für mich ist.
Franzi: Oh. Okay.
Felix: Meistens regen mich solche Dinge nicht auf, aber wenn solche Dinge überhäufen zu einem bestimmten Zeitpunkt, dann schon.
Felix: Aber egal. Ich geh jetzt. Bis dann.
Franzi: Baii
[Einige Stunden später.]
Franzi: Oh Mann. Hab voll das schlechte Gewissen wegen vorhin. Hoffe ich hab dich nicht zu sehr aufgeregt und du bist nicht sauer auf mich.
Felix: Ne, sorry. Dich betrifft keine Schuld. Manchmal reg ich mich über was auf, was völlig blödsinnig eig. ist. Aber des ist halt manchmal so. Z. B. hatte ich heut kein Bock auf Klavierunterricht und dann nervt mich immer sofort alles was mich eig. nie aufregt oder nervt. Und darum muss ich mich eig. eher entschuldigen. Hab manchmal nen Tick weg. Sorry.
Franzi: Okay.
Felix: Jop. Und was machst du grad so?
Franzi: Warten.
Felix: Auf?
Franzi: Meinen Freund. Der ist beim Duschen.
Felix: Wenn das Wasser aus der Tür raus läuft ist es zu spät. Was macht ihr denn heute noch?
Franzi: Keine Ahnung. Hab eig. grad auf nix mehr Bock.
Felix: Wegen?
Franzi: Keine Ahnung. Bin grad voll im Tief.
Felix: Aber nicht wegen mir? Hoffe ich.
Franzi: Mhm wie mans nimmt.
Felix: Ich hab dir doch eig. gesagt, dass du nix dafür kannst. So schlechtes Gewissen bekommen?
Franzi: Mann Felix. Bei dir merkt man, dass du blond bist. Aber du. Ich muss gleich gehen.
Felix: Dann klär mich noch schnell auf.
Franzi. Das "F" hat gestimmt. Also bis dann. Aber ich denke du wirst die nächsten Tage sowieso eher weg sein, also sieht man sich sicher nicht mehr so oft im ICQ.
Felix: Joa leider schon
Franzi: Ist wohl besser so. Also baii.
Felix: Tschaui, machs gut. Hab noch schöne Ferien wenn wir uns nicht mehr sehen.
Franzi: Danke.
Felix: Ich wünsch euch alle Gute
Franzi: Oh Mann.
Franzi: Naja, baii.

22.6.10 19:09


Kapitel 20 - Ich möchte endlich Gewissheit - nicht immer nur dies furchtbare 'Vielleicht'

Nach dem letzten Gespräch im ICQ war es ziemlich komisch zwischen Felix und mir. Es war so schlimm, dass wir nicht mal mehr miteinander schrieben. Mir ging es richtig scheiße in dieser Zeit und ich hatte genau das, was ich mit Jans Hilfe eigentlich hinter mir lassen wollte: Liebeskummer. Und das auch noch wegen zwei Typen! Jan, der alles und jeden im Kopf hatte, außer seiner Freundin. Und Felix, in den ich wieder bis über beide Ohren verliebt war. Tag und Nacht musste ich an ihn denken, vermisste ihn. Immer und immer wieder las ich die vergangenen Gespräche vom ICQ mit ihm durch. Stundenlang lag ich - wie auch schon früher - auf meinem Bett und hörte dieselben Lieder an. Dieselben Lieder, die mich an Felix erinnerten. Mein Felix-Soundtrack. Ich hörte ihn an, wohl wissend, dass ich dabei heulen würde wie ein Schlosshund. Aber genau das brauchte ich. Ich wollte heulen, schreien und irgendwas durch die Gegend werfen in der Hoffnung, ich würde mich danach besser fühlen. So oft hatte ich schon Liebeskummer, doch so schlimm war er noch nie. Im Felix-Soundtrack durften natürlich Keinen Zentimeter, Sea Of Love, Wie es geht und Hilf mir verstehn nicht fehlen. Im Laufe der knapp sechs Monate, in denen die Gefühle für Felix wieder mehr zum Vorschein kamen, kamen immer mehr Lieder hinzu, bei denen ich sofort an ihn denken musste. Aus diesen Liedern entstand dann meine Top Sechs, der traurigsten Felix-Liedern. Eine Liste mit Liedern,  die meine Gefühlslage mehr als alles Andere aus der Bahn brachten und die auch heute noch Dasselbe von damals in mir auslösen. Und obwohl ich ganz genau weiß, wie sehr diese Lieder meine Gefühle malträtieren, hör' ich sie manchmal - absichtlich - an. Es ist wie eine Sucht. Denn ab und zu fehlt mir nämlich das, was damals zwischen Felix und mir war. Und durch diese Lieder, erinner' ich mich am Besten an diese Zeit und vor allem an meine damaligen Gefühle. 

Die Nummer Sechs dieser Liste ist Madsen mit Unsichtbar. Durch Zufall bin ich auf diese Band gestoßen und obwohl sie sich, meines Erachtens, eher nach einer Schulband anhört hab' ich mich doch glatt in ihre gefühlvollen und traurigen Texte verliebt.

Du kannst mich nicht sehn, wenn ich vor dir steh,
du kannst mich nicht sehn, wenn ich dir ein Zeichen geb'.
Ich will zu dir, will dir so viel erzählen,
ich will zu dir, du kannst mich nicht sehn.

Und dann erst der Refrain…

Ich schreie doch so laut ich kann,
doch nichts kommt bei dir an,
denn für dich bin ich unsichtbar.
Ich laufe doch so schnell ich kann,
doch niemals komm' ich bei dir an,
denn für dich bin ich unsichtbar.


Die Nummer Fünf ist der großartige Farin Urlaub mit wiederum seiner Version von Unsichtbar.

Und ich kann es nicht begreifen, ich kann es nicht verstehn,
und ich sag mir immer wieder: so kanns nicht weitergehn.
Und ich warte auf ein Wunder, und solange bleib ich hier,
ich warte auf ein Lächeln, einen Blick von dir.


Nummer Vier ist ebenfalls Farin Urlaub, der, wie es scheint, meine Geschichte mit Felix in ein Lied - Niemals - verpackt hat. Als ich es zum ersten Mal hörte - es war zu jener Zeit, als ich frisch mit Jan zusammen war - musste ich sofort an Felix denken und sogar heulen - und das obwohl ich zu der Zeit fast gegen ihn immun war. Von Anfang an, sah ich es als Felix-Lied. Von Anfang an war mir klar, dass ich bei diesem Lied von nun an sofort an Felix denken musste.

Ich wünsch mir, dass ich dich vergessen kann,
ich würd' dich gerne einfach ignorieren.
Ich bin mir sicher, irgendwann,
wird das auch einfach über Nacht passiern.
Bis dahin wird einige Zeit vergehen,
bis dahin muss ich noch geduldig warten,
ich werd versuchen dich nicht anzusehen,
weil meine Blicke mich verraten.

Als ich auf einem FURT-Konzert war, hatte dieses Lied denselben Effekt, wie Wie es geht bei dem damaligen Ärzte-Konzert: Ich heulte, als wäre jemand gestorben.

Ich wüsste nur selber gern,
woran es eigentlich liegt,
dass ich auf Wolken geh',
wenn ich dich seh',
mein Kopf ist JWD,
und es tut mir weh,
dass du nicht weißt,
wie es in mir aussieht.
Ich lege dir mein Herz zu Füßen.
Was soll ich noch damit?
Bitte tritt es nicht kaputt,
es litt bereits genug.

Farin ist einfach ein Meister, wenn es um wunderschöne und herzzerreißende Texte geht. Und wer sich bis dahin noch halten konnte, der wartet nur darauf, dass er voller Verzweiflung singt:

Die Zeit vergeht langsam,
es vergeht kein Tag,
an dem ich nicht an dich denke,
mit jedem Herzschlag.
Es vergeht kein Tag,
es vergeht keine Stunde.
Ich denk jetzt an dich,
jetzt, in dieser Sekunde.
Und immer und ständig,
bei Tag und bei Nacht.
Was ist bloß mit mir los?

Was hast du mit mir gemacht?

Dieses Lied ist ja an sich schon sehr traurig. Wenn dann aber Farin keine zehn Meter von dir entfernt steht und es mit solch einem Gefühl singt, dass du glaubst, er fühlt das gerade tatsächlich, dann kannst du nichts anderes machen als schwach werden.

Mir ist klar,
dass da niemals etwas sein wird,
weil da niemals etwas war.

Die Nummer Drei ist von The Pogues. Ich schätze, hätte mein Freund herausgefunden, dass ich dieses Lied mit Felix assoziiere, dann wäre ich ihn sehr schnell losgewesen. Ich rede von Love You Till The End.

I just want to be there
When the morning light explodes
On your face it radiates
I can't escape
I love you till the end

Nummer Zwei ist Comptine D'un Autre ete : L'apres-midi aus dem Film Die Fabelhafte Welt der Amélie. Dieses Instrumental war "unser" Lied...
Es war an einem Donnerstagmorgen im Winter, als Felix und ich Richtung Schuleingang liefen. Er erzählte mir gerade von seiner gestrigen Klavierstunde.
"Och joa, gestern war mein Klavierlehrer cool drauf, da wars dann eigentlich ganz lässig", meinte er.
"Also echt, Felix, so langsam solltest du doch wirklich Klavierspielen können", zog ich ihn auf.
Während er mir die Eingangstür aufhielt, meinte er gespielt besserwisserisch: "Es geht ja nicht darum, dass ich es nicht kann, sondern, dass ich mich verbessern möchte."
"Na, wenn das so ist", lachte ich und ging durch die Tür. "Was übt ihr da eigentlich? Mozart? Bach?"
"Ja, aber nicht nur. Wir spielen auch moderne Sachen. Letztens haben wir zum Beispiel dieses Lied von Die fabelhafte Welt der Amélie geübt."
Ich wusste sofort welches er meinte.
"Oh wow! Echt? Dieses traurige Lied?", fragte ich. "Ich find das total schön. Hab' davon den ganzen Soundtrack, aber über längeren Zeitraum kann man das nicht anhören. Da wird man total depressiv."
"Jopp, ist echt schön. Mhm, du bist doch sicher so sozial und schickst mir mal den Soundtrack?"
"Mal sehen", war meine Antwort. "Wenn du nett zu mir bist, vielleicht."
Natürlich schickte ich ihm den Soundtrack und danach versprach er mir, mir irgendwann Lied Nummer Vier auf dem Klavier vorzuspielen. Daraus wurde natürlich nie was.

Die anbetungswürdige Nummer Eins ist Ein Kompliment von den Sportfreunden Stiller. Eigentlich ist dieses Lied gar nicht wirklich traurig. Also müsste ich dadurch nicht sofort an Felix denken, würde mich dieses Lied kalt lassen. Aber damals war Felix für mich all das, was darin gesungen wird. Sobald ich auch nur das mir allzu bekannte Gitarrenspiel vom Anfang dieses Liedes höre, bekomme ich eine Gänsehaut, kann meine Tränen nicht mehr zurückhalten und mein Herz schlägt wie wild. Und das selbst heute noch. Selbst nach Allem, was zwischen Felix und mir vorgefallen ist. Aus diesem Grund versuche ich auch, so wunderschön ich dieses Lied finde, es nicht anzuhören, wenn ich ganz genau weiß, dass gerade kein guter Moment für eine Heulattacke ist.

Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise,
die Perfektion der besten Art und Weise,
in stillen Momenten leise,
die Schaumkrone,
der Woge der Begeisterung,
bergauf mein Antrieb und Schwung.

Mir wurde ganz heiß und zugleich kalt. Ich hatte das Gefühl, als steckten tausende winziger Nadeln im meinem Herzen.

Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist.
Und sicher gehen, ob du denn dasselbe für mich fühlst, für mich fühlst.

Wenn ich es heute höre, ist es so, als würde ich durch die Zeit reisen und alles noch einmal durchmachen. Als wäre alles wie vorher zwischen Felix und mir. Als hätte ich immer noch diese Gefühle von damals für ihn. Es raubt mir den Atem.

Wenn man so will, bist du meine Chill-Out Area,
meine Feiertage in jedem Jahr,
meine Süßwarenabteilung im Supermarkt,
die Lösung, wenn mal was hakt,
so wertvoll, dass man es sich gerne aufspart,
und so schön, dass man nie darauf verzichten mag.

Wenn ich Glück habe, kann ich mich nach dem Lied beherrschen und leg' ein anderes Lied, von dem ich zu 100 % weiß, dass es mir gute Laune beschert, ein. Wenn ich Pech habe, bin ich so deprimiert, dass es für die nächsten zwei Stunden in meinem CD-Player bleibt. Und wenn alles schon zu spät ist, bin ich so in Trauerstimmung, dass ich nach diesen zwei Stunden auch noch die anderen Lieder aus meinem Felix-Soundtrack rauskrame.

Damals war alles zu spät. Ich hörte über mehrere Tage jeden Abend dasselbe. Jeden Abend diesen besonderen Felix-Soundtrack. Und über diese Abende wuchs meine Verzweiflung so drastisch an, dass es irgendwann soweit kommen musste, wie es schließlich am 22. Mai kam.
Ich lag mal wieder mit total verheultem Gesicht, 'nen Haufen Taschentüchern neben mir und den Soundtrack im Hintergrund laufend, im Bett und wünschte mir - wie so oft - einen Schalter, der das ganze Wirrwarr in meinem Kopf abstellte. Ständig tauchte dieselbe Frage in meinem Kopf auf: Jan oder Felix? Immer und immer wieder. Es machte mich total wahnsinnig. Und mit der Zeit wurde es immer ernster. Denn Jan wusste nun von meinen wiedergekommenen Gefühlen für Felix. Ich hatte es ihm erzählt und um Bedenkzeit gebeten. Aber ich schätze, er hätte mir Jahre Bedenkzeit geben können und ich hätte noch immer nicht gewusst, was ich denn nun wollte; was denn nun richtig war. Von Freundinnen hörte ich ständig "Hör auf dein Herz", aber das wollte ich nicht. Mein Herz sagte nämlich ganz klar Felix, doch mein Verstand war für Jan. Zudem hatte ich immer noch diese Angst mich fallen zu lassen,  ins Ungewisse zu stürtzen. Alles aufzugeben für etwas, was vielleicht nie existieren würde. Aber woher sollte ich wissen, ob es nicht doch eine Chance gab? Eine Chance für mich und Felix.

Es war kurz nach zehn Uhr abends an einem Freitag. Ich kauerte bestimmt schon seit sechs Uhr auf meinem Bett rum und hörte dieses depressive Zeug. Nachdem ich mich zum hundertsten Mal fragte, wie es wohl mit Felix' Gefühlen aussah, hatte ich keine Lust mehr. Keine Lust auf Heulen, keine Lust auf diese schmerzvolle Ungewissheit und keine Lust auf mein dämliches Selbstmitleid. Also fuhr ich den Computer hoch, mit dem Gedanken wenn Felix online ist, dann werde ich es ihm sagen und nicht einfach offline gehen wie früher.
Mein Gott, war ich hibbelig, als ich zusah, wie der ICQ-Client meine Kontakte lud und 'ne gefühlte Stunde dafür brauchte. Kurz bevor alles vollständig geladen war, schloss ich die Augen und atmete immer wieder tief ein und aus. Ich zitterte am ganzen Körper und mein Herz pochte wie wild. Endlich schaffte ich es meine Augen zu öffnen und sofort stach mir "Felix" ins Auge. Und nur für einen kurzen Moment blieb mein Herz stehen. Ich hatte das Gefühl, als würde ich gleich ersticken.
Doch dann tat ich es einfach. Ich schrieb ihn an.

Franzi: Du bist da.
Felix: Ja. ^^
Franzi: Wie gehts?
Felix: Joa, passt. Meine Füße tun nur weh, weil ich heute soviel gelaufen bin. Kann kaum noch richtig stehn.
Franzi: Doof.
Felix: Ja schon irgendwie.
Franzi: Aber weißt du was noch doofer ist?
Felix: Mhm?
Franzi: Wenn man sich selbst aus Trotz was verspricht und es dann wahr machen muss, obwohl man es nicht wirklich machen wollte.
Felix: Das wäre?
Franzi: Hast du mehr als 15 Minuten Zeit?
Felix: Jap
Franzi: Okay. Dauert jetzt vielleicht etwas...
Felix: Oki
Franzi: Wenn du nicht ganz blöd bist, wirst dus ja eh schon gecheckt haben.
Felix: Ja
Franzi: Das geht nun schon seit diesen Kennenlerntagen. Und oh Mann ich hab keine Lust mehr. Ich hab mich eig. schon damit abgefunden, dass es einfach total bescheuert und sinnlos ist. Und ne Zeit lang wars auch ganz gut auszuhalten. Da hatte ich ja dann meinen Freund und konnt mich so ganz gut ablenken. Aber die letzten Wochen ist es dann wieder so schlimm geworden. Und mich kotzt das an. Ich muss dauernd an dich denken. Jede Minute, Sekunde, Tag und Nacht. Und ich weiß nicht was ich machen soll. Weil mein Freund ist ja auch noch da und ihm gegenüber ist das so unfair. Obwohl er es ja jetzt weiß. Aber ich fühle mich so scheiße wegen dem allem. Ich war ja eig. immer der festen Überzeugung, dass man keine zwei Menschen so richtig mögen kann, aber jetzt bin ich selbst in so ner bescheuerten Situation, über die ich mich früher immer so aufgeregt hab. Und ich weiß nicht mal wieso das alles. Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass wir... ich mein, ich kann mir vorstellen für immer mit meinem Freund zusammen zu sein. Er ist zwar immer mal wieder oder eig. dauernd ein Arschloch, aber eben auch irgendwie nicht. Und obwohl ich mir nix anderes als meinen Freund und mich und so vorstellen kann, schwirrst du mir dauernd im Kopf rum und ziehst mich - so bescheuert das klingt - total an. Oh Mann. Ich fühle mich so schrecklich. Und fast noch schrecklicher ist die Tatsache, dass ich dir das im ICQ schreibe. Wie dumm ist das denn? Ich wollts dir persönlich sagen oder wenigstens in nem Brief, aber das hätte alles noch solange gedauert und hätte ich noch länger warten müssen, wäre ich wahrscheinlich geplatzt oder so. Oh Mann Sorry.
Felix: Mhm… Was schreib ich jetzt zurück?
Felix: Also, 1. muss du dich in keiner Weiße entschuldigen und 2. wie kann ich dir helfen?
Franzi: Keine Ahnung. Ich hoffe ja, dass das weg geht, wenn die Schule zu Ende ist und wir uns nicht mehr jeden Tag in der Schule sehen.
Felix: Ja wenn du es gar nicht mehr aushalten willst oder kannst musst es nur sagen, dann kann ich auch Abstand nehmen zu dir.
Franzi: Nein. Oh Mann das würde ich glaub gar nicht überleben.
Felix: Okay.
Franzi: Das ist grad so peinlich und beschissen. Und ich wünschte, ich könnte jetzt auf der Stelle einschlafen und erst wieder in paar Jahren aufwachen. Oder nie. Das ist grad so erdrückend...
Felix: Muss dir aber nicht. Das Doofe ist, ich weiß selber nicht was ich will.
Franzi: Wieso was du willst?
Felix: Ja in Sachen Liebe weiß ich nie was ich will. Das ist das Doofe.
Franzi: Das hab ich mir schon irgendwie gedacht.
Felix: Weißt es ist ja nicht, dass ich keine Gefühlte für dich habe. Du bist eine der wichtigsten Mädchen in meinem Umkreis. Auch wenn du mir des vielleicht jetzt nicht glaubst. Aber ich weiß trotzdem nicht was ich will.
Franzi: Du willst ... aber du willst auch ... und dann willst du noch ...  - Sorry. Ich brauch ne bessere Definition von "was ich nicht will". Da macht mich grad ganz konfus.
Felix: Ja ich weiß des eben auch nicht.
Felix: Ich mag dich.
Felix: Ich mag die.
Felix: Ich mag die.
Felix: Dann hab ich besseren Kontakt mit dir.
Felix: Dann hab ich besseren Kontakt mit der. Und so was hasse ich und dann weiß ich nicht was ich will.
Franzi: Okay. Ja. Ist einleuchtend.
Felix: Verstehst meine Situation?
Franzi: Naja, ich denke mal so ähnlich wie bei mir. Nämlich, dass du dich nicht entscheiden kannst.
Felix: Genau.
Franzi: Oh Mann. Wie scheiße.
Felix: Jap das kann man so ziemlich sagen.
Franzi: Darf ich dich mal was fragen?
Felix: Klar.
Franzi: Hast dus damals bei Celina gewusst? Was du willst?
Felix: Nein. Drum hab ich schluss gemacht. Weil mir das erst später klar wurde.
Franzi: Okay
Felix: Jap.
Franzi: Ich glaub... ich geh jetzt mal ins Bett. Ähm... bis dann?
Felix: Ja, dann wünsch ich dir eine gute Nacht.
Franzi: Danke. Dir dann auch irgendwann ne gute Nacht.
Felix: Ja, ich werd nachher auch ins Bett gehn.
Franzi: Okay. Also bis dann.
Felix: Bis dann.

Wow!, war nur noch mein Gedanke, bevor ich mich ausloggte und ins Bett ging.

23.6.10 18:30


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